Rhein-Zeitung, Freitag, 16. August 2019
Vorbericht SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau - SG Gebhardshainer Land (Samstag, 18 Uhr)
Die Steinerother sind sich darüber im Klaren, dass sie im zweiten Jahr des Bestehens ihrer neuen Spielgemeinschaft mit einem kleinen Kader keine einfache Situation zu meistern haben. Dass sie am frühen Samstagabend zum Auftakt in Alpenrod gastieren, weckt zunächst einmal gute Erinnerungen beim Team von Heiko Schnabel, war Alpenrod neben der SG Guckheim/Kölbingen doch die einzige Mannschaft, die man in der Spielzeit 2018/19 in beiden Punktspielen bezwingen konnte. Die jüngsten Ergebnisse in Vorbereitung und Pokal waren hingegen ernüchternd. Gegen B-Ligist SG Mittelhof/Niederhövels scheiterte die Schnabel-Elf im Pokal, zudem ging die Generalprobe gegen die SG Langenhahn/Rothenbach deutlich mit 1:4 verloren.

Tempo Tore Titeljagd, Sonderbeilage Rhein-Zeitung, Samstag, 03. August 2019
Steineroth handelt sich Absagen ein

Kreisliga A: Ohne Zugänge, aber mit guter Fitness in die neue Saison

Die SG Gebhardshainer Land/Steineroth steht auch im zweiten Jahr nach ihrer Gründung vor einer Mammutaufgabe. Nach dem auf den letzten Drücker geglückten Klassenverbleib geht die Mannschaft von Trainer Heiko Schnabel ohne externe Neuzugänge, jedoch mit sechs Abgängen in die neue Saison. Mit der abgelaufenen Runde war Schnabel nur bedingt zufrieden: „Wir wussten, dass im ersten Jahr der neuen Spielgemeinschaft viel Arbeit auf uns zukommt und müssen zufrieden sein, die Klasse gehalten zu haben. Wir haben viele überzeugende Auftritte abgeliefert, letztendlich aber auch reichlich Lehrgeld bezahlt. Wir hatten auf etwas bessere Ergebnisse gehofft, und es wäre auch schön gewesen, wenn wir nicht so lange hätten zittern müssen.“ Neu hinzu kommen lediglich vier Spieler aus der eigenen Jugend, weitere Spieler konnte man nicht holen. „Die Planung für die Saison war eine andere. Wir haben Gespräche geführt, dann aber Absagen bekommen. Es war auch nicht geplant, dass so viele Spieler gehen. Die Situation ist nun aber so, und wir müssen das Beste daraus machen“, sagt der Trainer. Verlassen haben die SG Samuel Niklaus, Luca Groß, Thomas Schäfer, Philipp Berkemeier, Mert Zeycan und Pascal Lüneburg. „Wir wissen, dass wir aufgrund des kleinen Kaders von nur 19 Mann eine gute Fitness haben müssen, auch um Verletzungen vorzubeugen. Die Mannschaft ist im Kern super und motiviert. Wenn wir noch enger zusammenrücken, glaube ich daran, dass wir es schaffen. Wir müssen weiter Fußball spielen, aber mehr Punkte holen als in der letzten Saison. Es wird auf jeden Fall eine interessante Runde“, so Schnabel.


Sonderlich groß ist das Aufgebot der SG Steineroth in dieser Saison nicht, allerdings auch nicht ganz so spärlich wie es hier den Anschein hat, hinten von links: Trainer Heiko Schnabel, Marius Holschbach, Kenneth Hahmann, Lars Radermacher, Yannick Brenner, Robin Stockschlaeder, Julian Kohl, Co-Trainer Daniel Greb. Vorne von links: Kristopher Bodenstein, Jannik Hörster, Marvin Hahmann, Max Müller, Jary Braun. Es fehlen: Timo Hoffmann, Bastian Brass, Robin Kastl, Fabian Zöller, Jannik Braun, Maurice Gläser, Michael Becher, Paul Hüsch. Foto: Regina Brühl