Rhein-Zeitung, Samstag, 20. April 2019
Vorbericht Sportfreunde Schönstein - SG Gebhardshainer Land (Samstag, 16 Uhr)
Mit der 0:3-Niederlagen gegen die SG Kirburg/Hof endete Steineroths Miniserie von sieben Punkten aus drei Begegnungen. Gegen Aufsteiger Schönstein die insgesamt positive Entwicklung seit der Winterpause fortzusetzen, wird ein hartes Stück Arbeit, denn auf eigenem Platz sind lediglich Rennerod und Niederfischbach erfolgreicher als das Team um Spielertrainer Marcus Meyer.

Rhein-Zeitung, Montag, 15. April 2019
SG Gebhardshainer Land - SG Kirburg/Hof 0:3 (0:1)
Nach der Winterpause lief es für die Kirburger zunächst überhaupt nicht. Jetzt haben sie sich mit dem zweiten Sieg am Stück rehabilitiert und damit in der Tabelle wieder Luft verschafft. In der insgesamt schwachen Partie brachte Florian Kolb die Gäste kurz vor der Pause auf die Siegerstraße (40.). Kevin Wiederstein (72.) und Fisnik Blakaj (77.) machten im zweiten Abschnitt den Sack zu.

Rhein-Zeitung, Samstag, 13. April 2019
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SG Kirburg/Hof (Sonntag, 15 Uhr)
Mit viel Selbstvertrauen durch den 4:1-Erfolg im Kellerduell gegen den SSV Weyerbusch am vergangenen Spieltag fahren die Gäste zum Tabellenzwölften, der seinerseits zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen holte und somit wieder richtig gute Karten im Rennen um den Klassenverbleib hat. Zum Spiel sagt Kirburgs Spielertrainer Danilo Voltz: „Wir wollen nach dem Sieg gegen Weyerbusch nachlegen, um unseren Vorsprung auf die SG Gebhardshainer Land zu wahren.“

Rhein-Zeitung, Donnerstag, 11. April 2019
SC Union Berod-Wahlrod - SG Gebhardshainer Land 1:6 (0:3)
Drei klare Siege hatte der SC Berod-Wahlrod in der Fußball-Kreisliga A Ww/Sieg zuletzt eingefahren, doch im Nachholspiel gegen die SG Gebhardshainer Land Steineroth war es der SC selbst, der mächtig unter die Räder geriet. Mit 1:6 (0:3) unterlag das Team um Spielertrainer Thomas Schäfer, der die Leistung seiner Mannen hinterher als „bodenlose Frechheit“ bezeichnete. Die Torfolge: 0:1 Robin Kastl (13.), 0:2 Julian Kohl (15., Foulelfmeter), 0:3, 0:4 Robin Kastl (23., 53.), 0:5 Luca Groß (55.), 1:5 Stefan Schäfer (77.), 1:6 Luca Groß (88.). Für Berod verschoss Mario Pavelic zudem noch einen Foulelfmeter (63.)

Rhein-Zeitung, Mittwoch, 10. April 2019
Vorbericht SC Union Berod-Wahlrod - SG Gebhardshainer Land (Mittwoch, 20 Uhr)
Zum Sprung auf Tabellenplatz vier der Kreisliga A Westerwald/Sieg setzen die Fußballer des SC Berod-Wahlrod am heutigen Mittwochabend an, wenn sie ab 20 Uhr auf dem Kunstrasenplatz auf der Altenkirchener Glockenspitze die SG Gebhardshainer Land/Steineroth empfangen.

Nachdem sie das erste Punktspiel des Jahres in Weyerbusch verloren hatten, präsentierten sich die Beroder zuletzt in guter Verfassung und gingen dreimal als klarer Sieger vom Platz. Am Wochenende behaupteten sie sich mit 4:1 im Derby bei der SG Neitersen/Altenkirchen II.

Die Gäste aus Steineroth und Umgebung sind in der Tabelle zwar Drittletzter, ließen zuletzt aber einen Aufwärtstrend erkennen. Dem 4:0 im Kellerduell in Weyerbusch folgte zuletzt ein beachtliches 3:3 beim Tabellenzweiten Niederfischbach – und das nach einem 1:3-Rückstand.

Steineroths Robin Kastl (in blau) läutete mit seinem Anschlusstreffer zum 2:3 gegen den SV Niederfischbach (hier mit Patrick Wurth) die Aufholjagd ein. Am Ende ergatterte die SG noch einen Zähler.

Rhein-Zeitung, Montag, 08. April 2019
SV Adler Niederfischbach - SG Gebhardshainer Land 3:3 (1:0)
Die Gäste bestätigten beim Tabellenzweiten ihre aufsteigende Form und kämpften sich auf den Relegationsplatz vor. Die ersatzgeschwächten Hausherren kamen gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Steinerother zunächst nicht ins Spiel hinein und gingen erst mit dem Pausenpfiff durch einen Treffer von Michael Leis in Führung. Direkt mit Wiederanpfiff gelang den der SG aber der Ausgleich, als Justus Schomers ins eigene Netz traf (46.). Nach dem Doppelschlag der Adler durch die Treffer von Christopher Melles (64.) und den verwandelten Foulelfmeter von Daniel Krämer (66.) schien die Partie entschieden, doch Robin Kastl (69.) und der eingewechselte Philipp Berkemeier (74.) sorgten mit ihren Treffern noch für den verdienten Punktgewinn der Gäste.

Rhein-Zeitung, Freitag, 05. April 2019
Vorbericht SV Adler Niederfischbach - SG Gebhardshainer Land (Sonntag, 15 Uhr)
Nach elf Siegen in Folge hat die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau den Lauf der Adler beendet. „Nach kurzem Ärgern sind wir jedoch der Meinung, dass wir trotzdem eine sehr erfolgreiche Runde spielen“, sagt Trainer Marco John über den zweiten Tabellenplatz seines SVN, der am Wochenende gegen Steineroth den einen oder anderen Ausfall verkraften muss. „Das macht die Partie nicht unbedingt einfacher, aber wir wollen den Ausrutscher wieder gutmachen. Wir gehören zu den besten Heimmannschaften der Liga und wollen das am Sonntag unserem Publikum erneut unter Beweis stellen“, kündigt John an. Die überraschend deutliche 0:4-Niederlage gegen Alpenrod war nicht der einzige Ausrutscher Niederfischbachs in dieser Saison. Schon in der Hinrunde verlor man gegen Alpenrod und Steineroth. Die Erinnerung daran dürfte die von Heiko Schnabel trainierten Gäste antreiben und ihnen zusätzliches Selbstvertrauen geben nach dem jüngsten Erfolg gegen Weyerbusch.

Rhein-Zeitung, Montag, 01. April 2019
SSV Weyerbusch - SG Gebhardshainer Land 0:4 (0:1)
In den ersten 20 Minuten war den Gästen die Nervosität anzumerken, danach übernahmen sie die Kontrolle über das Spiel. Jannik Hörster brachte die SG in der 29. Minute in Führung, nach dem Wechsel gelangen Luca Groß noch zwei Treffer (59., 82.) und Jary Braun (75.) traf einmal ins Schwarze. Aufgrund der starken zweiten Halbzeit war der Sieg verdient.

Rhein-Zeitung, Samstag, 30. März 2019
Vorbericht SSV Weyerbusch - SG Gebhardshainer Land (Sonntag, 15 Uhr)
Vor dem Kellerduell auf heimischem Platz gegen Schlusslicht Steineroth ist Weyerbuschs Trainer Stefan Hertling guter Dinge, einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib vielleicht schon auf sieben Zähler und damit vorentscheidend distanzieren zu können. „Die Verfassung meiner Mannschaft ist gut. Wir haben zwar gegen Niederfischbach verloren, aber auf die erste Halbzeit können wir aufbauen. Und wenn wir die Leistung wie gegen Berod abrufen, können wir zu Hause die nächsten drei Punkte einfahren.“ Die Gäste erwischten mit den Partien gegen Alsdorf und Herdorf ein anspruchsvolles Auftaktprogramm und müssen nun in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ abliefern. „Heiko Schnabel wird das Team so einstellen, dass wir es schwer haben werden und nur über den Kampf gewinnen können. Die Mannschaft, die mehr will, mehr Einsatzbereitschaft und Aggressivität auf den Platz bringt, wird diesen als Sieger verlassen“, ist sich Hertling sicher.

Die SG Gebhardshainer Land (in blau Michael Becher) bleibt nach der Niederlage gegen die SG Alsdorf (in rot Sven Wiedemann) Tabellenletzter.

Rhein-Zeitung, Montag, 25. März 2019
SG Gebhardshainer Land - SG Alsdorf/Kirchen 1:3 (0:1)
„Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen und hatten heute den Alsdorfern wenig entgegenzusetzen“, analysierte Steineroths Trainer Heiko Schnabel die Partie. Luis Schuth erzielte das 0:1 (30.). In den 20 Minuten nach der Halbzeitpause hatten die Hausherren ihre beste Phase und kamen durch Jannik Hörster zum Ausgleich (51.). Mit dem erneuten Führungstreffer für die Gäste durch Niko Pees war die Partie jedoch entschieden (66.). Leon Gertz stellte in der Nachspielzeit noch auf 1:3 (90.+2).

Rhein-Zeitung, Samstag, 23. März 2019
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SG Alsdorf/Kirchen (Sonntag, 14.30 Uhr)
Im Gleichschritt eröffneten die Steinerother und Alsdorfer das Fußballjahr 2019. Auf eine Niederlage folgte eine Absage. „Wir wollen schnellstmöglich in unseren Rhythmus kommen“, sagt Enis Caglayan. „Nach der Spielabsage wird es allerhöchste Zeit, den Wettkampfmodus zu starten. Auch wenn wir in Niederfischbach ganz klar besser waren, haben wir die Punkte dort gelassen. Nun gilt es, sich für eine gute Leistung auch mit Punkten zu belohnen. Die Aufgabe ist allerdings schwierig. Der Gegner steht mit dem Rücken zur Wand“, so Alsdorfs Trainer, der seinen Steinerother Kollegen Heiko Schnabel sehr gut kennt und dessen Arbeit schätzt. „Die Mannschaft gehört sicher nicht dahin, wo sie sich aktuell befindet. Sie haben viele Spiele knapp und sehr unglücklich verloren. Ich bin mir sicher, dass Heiko mit seiner Mannschaft die Klasse hält.“ Der Tabellenfünfte gab in dieser Runde nach Caglayans Geschmack schon zu viele Punkte gegen Mannschaften aus der Kellerregion ab. „Ich hoffe, dass es meine Jungs nun besser machen.

Rhein-Zeitung, Samstag, 16. März 2019
Vorbericht SC Union Berod-Wahlrod - SG Gebhardshainer Land (Sonntag, 14.30 Uhr)
Auch der SC Berod-Wahlrod hat vor dem Vergleich mit dem Tabellenletzten einige Verletzungssorgen und muss laut seines Spielertrainers Thomas Schäfer „viel PS auf die Straße bringen“, um das Schlusslicht zu besiegen. Die Steinerother verloren ihre Auftaktpartie mit 2:4 gegen die SG Herdorf, mussten dadurch SG Alpenrod an sich vorbeiziehen lassen und haben damit die Rote Laterne übernommen. „Unser oberstes Ziel sind natürlich die drei Punkte. Mit einer ähnlichen Leistung wie im Spiel in Weyerbusch kann uns das auch gelingen“, fügt Schäfer weiter an.

Rhein-Zeitung, Montag, 11. März 2019
SG Gebhardshainer Land - SG Herdorf 2:4 (1:2)
Die Gäste präsentierten sich cleverer und effizienter und nahmen dadurch die drei Punkte mit. Nach der Niederlage meinte Steineroths Trainer Heiko Schnabel: „Wir sind selbst schuld. Wir machen vier individuelle Fehler und belohnen uns nicht für ein gutes Spiel.“ Hinzu kam noch, dass Pascal Lüneberg in der 85. Minute nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Torfolge: 0:1 Niclas Stark (20.), 0:2 Marcel Meyer (25.), 1:2 Pascal Lüneberg (35.), 2:2 Julian Kohl (75., Foulelfmeter), 2:3 Marco Schlosser (80.), 2:4 René Schneiders (88.).

Rhein-Zeitung, Samstag, 09. März 2019
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SG Herdorf (Sonntag, 14.30 Uhr)
In Herdorf kassierten die Steinerother ihre höchste Saisonniederlage. Die gilt es für die Mannschaft von Trainer Heiko Schnabel nun vergessen zu machen. Generell könnte sich für die Gastgeber ein Erfolgserlebnis gleich bezahlt machen, da sich die Konkurrenz im Abstiegskampf an diesem Spieltag gegenseitig Punkte wegnimmt. Damit hat die SG Herdorf derzeit nichts zu tun, allerdings kassierte die Elf von André Stoffel im letzten Test gegen den Siegen-Wittgensteiner A-Ligisten SpVg Neunkirchen eine bedenkliche 0:7-Klatsche.

Rhein-Zeitung, Samstag, 26. Januar 2019
Steineroth verlängert mit Schnabel
A-Ligist hat sich zudem mit Trio verstärkt
Heiko Schnabel wird bei der SG Gebhardshainer Land Steineroth über die laufende Saison hinaus Trainer der ersten Mannschaft sein. Und das „ganz egal, wo die Reise hingeht“, wie der Sportliche Leiter Berthold Weib sagt, was bedeutet, dass die Verantwortlichen der im Sommer neu formierten Mammut-SG auch im Falle eines Abstiegs aus der Kreisliga A Westerwald/Sieg an Schnabel festhalten wollen. Dem sollen weiterhin auch Florian Gerhardus und Daniel Greb als Co-Trainer zur Seite stehen. „Wir haben mit der Fusion einen großen Umbruch eingeleitet, was auch sehr viel Arbeit bedeutet“, begründet Schnabel, weshalb seine Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz überwintert und daher wohl bis zum Saisonende um den Klassenverbleib bangen muss. „Dass wir in der neuen Konstellation nicht die perfekte Hinrunde gespielt haben, ist logisch, aber darin sehe ich auch neue Chancen. Deshalb werde ich im Falle des Abstiegs auch nicht einfach verschwinden, das entspricht nicht meiner Mentalität. Es wird viel Kraft brauchen in den nächsten Monaten, um in der Klasse zu bleiben.“ Dabei sollen drei Neuzugänge mithelfen. Torwart Mert Zeycan (VfL Hamm), Samuel Niklaus (A-Jugend SG Betzdorf) und Rückkehrer Timo Hoffmann gehören fortan zum Aufgebot. Auch die Trainerteams der anderen beiden SG-Mannschaften sollen bestehen bleiben. Tobias Brenner und Sven Hörster werden weiter für die zweite Mannschaft (aktuell Kreisliga B2) verantwortlich sein, Michael Steffens und Markus Mohr für die dritte Mannschaft (aktuell Kreisliga D2).

Rhein-Zeitung, Montag, 26. November 2018
SG Rennerod/Irmtraut/Seck - SG Gebhardshainer Land 3:1 (1:0)
Der Tabellenführer hatte mit dem Vorletzten mehr Probleme als erwartet und konnte erst in der Schlussviertelstunde für klare Verhältnisse sorgen. Die Hausherren war zwar über 90 Minuten die feldüberlegene Mannschaft, doch die Gäste wehrten sich gut und zeigten eine starke kämpferische Leistung. Maximilian Strauch brachte den Herbstmeister nach einer halben Stunde in Führung, Jannik Hörster glich per Sonntagsschuss (55.) für den Gast aus. Rund eine Viertelstunde vor dem Ende trafen Christian Schier (76.) und Daniel Brockmann (78.) für die Heimelf und machten den Dreier perfekt.

Rhein-Zeitung, Samstag, 24. November 2018
Vorbericht SG Rennerod/Irmtraut/Seck - SG Gebhardshainer Land
Die Formkurve der SG Gebhardshainer Land zeigte in den vergangenen Partien deutlich nach oben. Nach dem 4:2-Erfolg im Kellerduell beim Schlusslicht SG Alpenrod wird die Elf von Trainer Heiko Schnabel beim Spitzenreiter auf dem Kunstrasen in Rennerod zwar als krasser Außenseiter, aber nicht als braver Punktelieferant antreten. An der Tabellenspitze steht seit dem vergangenen Spieltag fest, dass die SG Rennerod als Rangerster in die bis Anfang März 2019 andauernde Winterpause geht. Vor dem Spiel findet Rennerods Spielertrainer Pascal Heene mahnende Worte: „Ich warne davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Hinspiel hat gezeigt, dass wir wieder richtig Gas geben müssen.“

Rhein-Zeitung, Montag, 19. November 2018
SG Alpenrod/Lochum/Unnau - SG Gebhardshainer Land 2:4 (1:0)
Das Kellerduell entschieden die Gäste in der Schlussphase für sich und zeigten diesmal das, was ihnen in den vergangenen Wochen oft gefehlt hatte: eine konsequente Chancenverwertung. Valdrin Recaj erzielte das 1:0 (35.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff glich Florian Gerhardus aus (46.), ehe Jannis Pörtner die Hausherren erneut in Führung brachte (55.). „Wenn Alpenrod dann das 3:1 macht, und die Chancen dazu hatten sie, sind wir tot. Am Ende hatten wir das nötige Quäntchen Glück, das uns zuletzt so oft gefehlt hat“, resümierte Gebhardshains Trainer Heiko Schnabel. Statt dem möglichen 3:1 fiel der Ausgleich durch Thomas Schäfer (73.). Michael Becher (83., 90.) sicherte den Gästen mit seinem Doppelpack den Auswärtssieg. „Wir machen das Spiel, aber lassen zu viele Chancen liegen. Am Ende haben wir Geschenke verteilt“, haderte Alpenrods Trainer Timo Land.

Alpenrod: C. Müller - Breuer, Heidrich (20. Christian), Wenzelmann, Recaj, Pörtner, Schneider, Glanz, Zimmermann (46. J. Müller), Land, Häbel (80. M. Müller).

Steineroth: Hahmann - Kastl (88. Radermacher), Zöller, Lüneberg, Hörster, Jary Braun (70. Schnabel), Becher, Kohl, Jannik Braun, Bodenstein (46. Schäfer), Gerhardus.

Vor das gegnerische Tor bringen Luca Groß und seine Steinerother Kollegen den Ball häufig genug. Beim Abschluss spielen dem Tabellenvorletzten allerdings zu häufig die Nerven einen Streich.

Rhein-Zeitung, Samstag, 17. November 2018
Vorbericht SG Alpenrod/Lochum/Unnau - SG Gebhardshainer Land

Schnabel-Elf braucht mehr Kaltschnäuzigkeit
SG Steineroth ist am Sonntag im Kellerduell bei der SG Alpenrod gefordert.
Heiko Schnabel ist sich sicher und wagt eine eindeutige Prognose für die Rückrunde in der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Sieg: Seine Mannschaft, die SG Gebhardshainer Land Steineroth, werde mehr Punkte sammeln als in der ersten Saisonhälfte. Mit 1:3 hatte die Spielgemeinschaft am ersten Spieltag gegen die SG Daaden/Biersdorf verloren, im zweiten Vergleich stand es nach 90 Minuten torlos. Der erste Schritt hin zu Schnabels Ziel war zum Greifen nahe. Aber da waren ja noch die Nachspielzeit übrig, und genau in der erzielte Daniel Meyer für die Daadener den Siegtreffer. Der nächste Rückschlag für die Steinerother, Dauersberger, Molzhainer, Gebhardshainer, Fensdorfer und Steinebacher.
Schon gegen die SG Neitersen II hatten sie auf den letzten Drücker das Gegentor kassiert, das zur 2:3-Niederlage führte. „Wir sind ja eigentlich nur ganz selten deutlich unterlegen. Häufig bestand der Unterschied zum Gegner lediglich im Ergebnis. Das war auch gegen Daaden so. Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen“, hadert Schnabel auf der einen Seite, dass sein Team im Verhältnis zu den Leistungen einfach zu selten den Platz als Sieger verließ (dreimal bislang), aber umgekehrt gibt das auch Mut, dass man eigentlich nicht so viel falsch macht.
Das größte Manko ist die Chancenverwertung. In der Hinrunde im Allgemeinen, wie gegen Daaden am zurückliegenden Sonntag im Speziellen. „Fußballerisch zählen wir sicherlich nicht zu den schlechteren Mannschaften der Liga. Aber uns fehlt zu häufig die Kaltschnäuzigkeit, um aus den Chancen die Tore zu machen“, fasst Schnabel den bisherigen Saisonverlauf zusammen, in dem sein Team einen von drei Siegen gegen die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau (3:2) einfuhr.
Gelingt am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Unnauer Hartplatz der nächste? Das Kellerduell zwischen dem Letzten Alpenrod (10 Punkte) und dem Vorletzten Steineroth (11) hat am vorletzten Spieltag vor der Winterpause für beide Teams eine große Bedeutung. „Wir brauchen in dieser Partie unbedingt die drei Punkte“, stellt Schnabel ohne Wenn und Aber klar, zumal zum fußballerischen Jahresabschluss der Vergleich mit Spitzenreiter SG Rennerod/Irmtraut/Seck noch aussteht, in dem die Kirschen sehr hoch hängen dürften.
Bei der SG Alpenrod warten sie nun schon seit dem siebten Spieltag auf einen Sieg und würden im Falle einer erneuten Niederlage am Tabellenende überwintern. „Wenn wir uns wieder nicht belohnen, dann wird es schwer für uns, da unten rauszukommen“, hat Spielertrainer Timo Land die Gefahr längst erkannt. „Wir wollen nicht ganz unten überwintern und das rettende Ufer im Blick behalten.“

Rhein-Zeitung, Montag, 12. November 2018
SG Gebhardshainer Land - SG Daaden/Biersdorf 0:1 (0:0)
Eine bittere Heimniederlage kassierte der Tabellenvorletzte, dabei spielten sich die entscheidenden Szenen allesamt in der Schlussphase ab. In der 85. Minute sah Steineroths Luca Groß wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. In Unterzahl kassierten die Hausherren dann in der Nachspielzeit das Gegentor durch Daniel Meyer (90.+4) und standen am Ende mit leeren Händen da. „Wir müssen das Spiel gewinnen“, ärgerte sich Steineroths Trainer Heiko Schnabel. „Das einzige, was wir uns ankreiden müssen, ist, dass wir die Chancen nicht genutzt haben.“

Rhein-Zeitung, Samstag, 10. November 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SG Daaden/Biersdorf

A-Klasse: Die Saisonhalbzeit-Bilanz der Teams aus dem Kreis Altenkirchen
SG Gebhardshainer Land/Steineroth-Dauersberg

Erwartungen: Heiko Schnabel musste aus den beiden zusammengelegten Spielgemeinschaften eine Mannschaft formen und dabei etliche Akteure an die A-Klasse gewöhnen. „Es ist schwer zu sagen, was am Ende der Saison rauskommt. Wir müssen einfach schauen, wie es läuft“, hielt er sich mit einer Voraussage dezent zurück.
Umsetzung: Zwölf Leute fehlen dem Tabellenvorletzten momentan, trotzdem zeigte die SG in Guckheim eine starke Leistung und setzte sich verdient mit 2:0 durch. „Mir soll mal jemand eine Mannschaft in der A-Klasse zeigen, die nach so vielen Rückschlägen durch Niederlagen eine vergleichbare Moral zeigt“, sagt Trainer Schnabel. Das letzte Hinrundenspiel machte einmal mehr deutlich, dass der Zusammenschluss aus Steineroth, Dauersberg, Molzhain, Fensdorf, Gebhardshain und Steinebach nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. „Wenn ich nach den Spielen, die wir verloren haben, mit den gegnerischen Trainern rede“, so Schnabel, „bekomme ich häufig zu hören, dass genauso gut wir hätten gewinnen können.“ Die erzielten Tore stehen in keinerlei Verhältnis zu den herausgespielten Chancen, und das rächte sich bislang sehr häufig. Man müsse sich künftig besser für die Leistungen belohnen. „Dann werden wir in der Rückrunde auch mehr Punkte holen“, ist sich der Trainer sicher.

Rhein-Zeitung, Montag, 05. November 2018
SG Guckheim/Kölbingen - SG Gebhardshainer Land 0:2 (0:1)
Es war ein verdienter Sieg der Gäste, die dadurch am letzten Hinrundenspieltag noch die Rote Laterne an die SG Alpenrod abgeben konnten. Die Schnabl-Elf war die bessere Mannschaft, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und sogar noch höher beim Aufsteiger gewinnen können. Julian Kohl brachte seine Mannschaft bereits in der 17. Minute in Führung, Michael Becher machte mit seinem Treffer in der 68. Minute den Auswärtsdreier perfekt.

Rhein-Zeitung, Samstag, 03. November 2018
Vorbericht SG Guckheim/Kölbingen - SG Gebhardshainer Land
Die nächsten beiden Aufgaben der Steinerother werden happig. Mit Guckheim und Daaden stehen zwei Teams aus der Spitzengruppe vor der Mannschaft von Trainer Heiko Schnabel. Aber die Erinnerungen an den Coup gegen den SV Niederfischbach sind bei der neuen Spielgemeinschaft noch präsent. Liebend gerne würde der Tabellenletzte am Sonntag in Guckheim wieder eine Überraschung schaffen. Durch das Remis gegen Niederdreisbach erreichte man zuletzt einen Teilerfolg, aber auf Dauer sind Siege notwendig, um sich der Nichtabstiegszone anzunähern. Guckheimer Spiele sind seit Wochen von Spannung geprägt. Die sechs jüngsten Ligapartien des Aufsteigers endeten mit maximal einem Tor Unterschied.

Rhein-Zeitung, Montag, 29. Oktober 2018
SG Gebhardshainer Land - VfB Niederdreisbach 1:1 (1:0)
Ein glücklicher Punktgewinn für die Gäste. Die Hausherren waren das bessere Team, scheiterten aber an ihrer schwachen Chancenverwertung. Michael Becher traf in der 22. Minute zur SG-Führung, danach wurden weitere gute Chancen liegen gelassen. „Wir haben vorne die Dinger nicht gemacht und uns für ein gutes Spiel nicht belohnt“, so SG-Trainer Heiko Schnabel. Stattdessen kam der Gast nach einer Stunde zum Ausgleich durch den Treffer von Christian Meyer. Die Heimelf haderte auch mit dem Schiedsrichter, der aus ihrer Sicht zwei klare Elfmeter nicht gab.

Rhein-Zeitung, Samstag, 27. Oktober 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - VfB Niederdreisbach
Das Heimspiel gegen Niederdreisbach wird für die Steinerother eine ganz wichtige Begegnung, weil sie mit einer weiteren Niederlage Gefahr laufen, den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren, zumal mit Guckheim und Daaden die Gegner in den nächsten beiden Wochen nicht von Pappe sind. „Irgendwann werden wir es schon schaffen, da unten rauszukommen“, hat Trainer Heiko Schnabel weiterhin vollstes Vertrauen in sein Team, das auch gegen Neitersen II wieder zweimal getroffen hat, mit drei Gegentoren allerdings auch wieder etwas zu viel einstecken musste. Niederdreisbach gelang in den Partien gegen Alsdorf (4:2) und Weyerbusch (3:1) ein Novum in dieser Saison. Zum ersten Mal gelangen der Mannschaft von Dennis Reder zwei Siege in Folge. Ein dritter wäre ein Befreiungsschlag.

Rhein-Zeitung, Montag, 22. Oktober 2018
SG Neitersen/Altenkirchen II - SG Gebhardshainer Land 3:2 (1:1)
Die Partie war zwei Minuten alt, da erzielte Luca Antonio Groß das 0:1. Die Führung hielt jedoch nicht lange, Damian Henzel glich aus (12.) und rüttelte seine Mannschaft damit wach, die bis zur Pause noch gute Möglichkeiten ausließ. Die Gäste gingen nach dem Seitenwechsel durch Michael Becher (60.) erneut in Führung. Joshua Eitelbergs Distanzschuss aus 25 Metern landete zum 2:2 im Tor (78.). Die Hausherren warfen dann alles nach vorne und Trainer Stefan Bischoff bewies mit seiner eigenen Einwechslung ein glückliches Händchen, denn er staubte zum 3:2-Siegtreffer ab (90.+1).

Rhein-Zeitung, Freitag, 19. Oktober 2018
Vorbericht SG Neitersen/Altenkirchen II - SG Gebhardshainer Land
Die Voraussetzungen für die Gastgeber sind alles andere als gut. Durch viele Verletzungen und Blessuren wird Stefan Bischoff auf der Altenkirchener Glockenspitze (die Partie wurde wegen des Oktoberfestes in Neitersen in die Kreisstadt verlegt) nur ein kleines Aufgebot zur Verfügung stehen. „Das darf aber keine Ausrede sein. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen, um den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen zu schaffen“, so der Trainer der Einheimischen. Was gegen Alsdorf beim 1:0-Erfolg hervorragend funktionierte, ging im Derby gegen Weyerbusch in die Binsen. „Wir waren weit von der Leistung aus dem Alsdorf-Spiel entfernt und müssen jetzt wieder alle Kräfte bündeln, um in die Spur zu finden“, verlangt Bischoff. Den Weg könnte ein Führungstreffer ebnen. Mit dem 1:0 im Rücken gewann die Rheinlandliga-Reserve gegen Alsdorf spürbar an Sicherheit, während das Gegentor in Weyerbusch nach zuvor ausgelassenen guten Gelegenheiten die Niederlage einleitete. Vom Tabellenletzten erwartet Bischoff nicht wenig: „Gebhardshainer Land bringt Qualität mit. Sonst hätten sie nicht gegen Niederfischbach gewonnen.“ Nach diesem Überraschungscoup holte die neue Spielgemeinschaft ein Remis gegen Kirburg und verlor durch individuelle Fehler mit 0:4 gegen Schönstein. Anders als Neitersen, hat Steineroths Trainer Heiko Schnabel keinerlei Verletzungssorgen: „Alle Mann sind fit, und so werden wir versuchen die drei Punkte mitzunehmen. Aber wenn wir auswärts gegen eine Rheinlandliga-Reserve spielen, müssen wir nicht lange über die Favoritenrolle reden – die geht an Neitersen.“ Das sieht Stefan Bischoff anders: „Favorit? Den gibt es nicht, wenn der Letzte gegen den Vorletzten spielt.

Rhein-Zeitung, Montag, 15. Oktober 2018
SG Gebhardshainer Land - Sportfreunde Schönstein 0:4 (0:0)
Es war ein aufgrund der zweiten Halbzeit verdienter Sieg der Gäste. Im ersten Abschnitt boten beide Teams keinen attraktiven Fussball und erarbeiteten sich kaum Torchancen. Nach der Gästeführung hatten die Hausherren kaum noch etwas entgegenzusetzen. Die Sportfreunde nutzen den sich nun bietenden Platz. Die Tore für Schönstein schossen Leon Emmerich (58. und 67.) und Spielertrainer Marcus Meyer (76. und 81.).

Rhein-Zeitung, Samstag, 13. Oktober 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - Sportfreunde Schönstein
Der Fensdorfer, Gebhardshainer und Steinebacher Teil der neuen, erweiterten Spielgemeinschaft kennt die Sportfreunde Schönstein noch aus der Vorsaison in der B-Klasse und zählte durch das 3:3 auf eigenem Platz zu den fünf Teams, die dem Aufsteiger Punkte abnahmen. Auswärts stand hingegen eine 0:6-Packung zu Buche. Aktuell müssen sich die Sportfreunde von einer Durststrecke von fünf Partien mit nur einem Sieg erholen, sodass der Weg in der Tabelle bergab auf Rang neun führte. „Davon lässt sich die Schönsteiner Mannschaft aber ganz bestimmt nicht aus der Bahn werfen“, glaubt SG-Trainer Heiko Schnabel, der eine „hochinteressante Partie zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften“ erwartet. Seine Elf holte nach dem Coup gegen Niederfischbach auch ein Remis gegen Kirburg, steht aber weiterhin auf dem letzten Platz. „Wir sind eigentlich besser drauf, als es in der Tabelle aussieht“, ist Schnabel optimistisch, dass Punkte drin sind. „Aber ich gehe davon aus, dass die Tagesform entscheidet.“

Rhein-Zeitung, Montag, 08. Oktober 2018
SG Kirburg/Hof - SG Gebhardshainer Land 1:1 (0:0)
Nach einem schwachen Spiel mit wenigen Lichtblicken nahmen letztlich beide Teams einen Punkt mit. Nachdem der erste Durchgang komplett ohne Höhepunkte ausgekommen war, brachte Florian Kolb die Gastgeber eher ungewollt in Führung, als sein aus weiter Torentfernung geschlagener Freistoß an allen vorbei und letztlich ins Netz segelte (51.). In der Folge taten die Kirburger dann zu wenig, um den Vorsprung ins Ziel zu bringen, sodass Michael Becher in der 78. Minute halb im Liegen, halb im Sitzen zum Ausgleich traf.

Rhein-Zeitung, Freitag, 05. Oktober 2018
Vorbericht SG Kirburg/Hof - SG Gebhardshainer Land
An Selbstvertrauen mangelt es beiden Teams vor der Partie am Samstagnachmittag nicht. Aufsteiger Kirburg gewann dreimal in Folge – und das gegen Herdorf (3:1), Berod-Wahlrod (4:1) sowie Weyerbusch (5:0) in jeweils souveräner Art und Weise. Auf Seiten der Gäste gelang gegen Niederfischbach der erhoffte Befreiungsschlag mit dem zweiten Saisonsieg. Der kam gegen die Adler zwar überraschend, aber nach Einschätzung von Trainer Heiko Schnabel „absolut verdient“: „Die Mannschaft hat noch mehr gebissen, ist noch mehr gelaufen, hat sich die zwei sehenswerten Tore auch absolut verdient und insgesamt das Glück erzwungen. So muss es nun in den kommenden Wochen mit wichtigen Spielen weitergehen.“ Schnabel schätzt die Gastgeber als gut ausgebildete Mannschaft ein, die sich in den zurückliegenden Jahren gut weiterentwickelt habe.

Rhein-Zeitung, Montag, 01. Oktober 2018
SG Gebhardshainer Land - SV Adler Niederfischbach 2:1 (0:0)
Nach sechs Niederlagen in Folge gab es für die SG wieder ein Erfolgserlebnis. „Wir waren von Anfang an da und aggressiv in den Zweikämpfen. Die Einstellung und die kämpferische Leistung meiner Mannschaft waren heute top, deshalb haben wir verdient gewonnen“, war die Erleichterung bei Trainer Heiko Schnabel groß. Alle drei Tore fielen kurz nach der Pause fast Schlag auf Schlag. Florian Gerhardus (55.) und Julian Kohl (58.) erzielten die Treffer für die Gastgeber, Michael Leis verkürzte (62.). „Bei uns ist der eine oder andere Spieler heute nicht an seine Grenze gegangen, und Gebhardshain hat einen Tick mehr investiert. Deshalb ist der Sieg auch nicht unverdient“, sagte SV-Coach Marco John, für dessen Elf die Tabellenspitze damit erst mal in die Ferne gerückt ist. Ändern können die „Adler“ das am Freitagabend, wenn sie Ligaprimus Daaden zum Gastspiel bitten.

Gebhardshain: M. Hahmann – Hörster, Lüneberg, Müller (90. Brenner), Brass, Kohl (60. Schäfer), Zöller, Jannik Braun, Groß (85. Jary Braun), K. Hahmann, Gerhardus.

Niederfischbach: Kohlhaas – Schmallenbach, Schomers, Wurth, Spies, J. Schmidt (55. Otterbach), M. Schmidt, Krämer (80. Buchen), Bajorat, Hammerbach (46. Melles), Leis.

Rhein-Zeitung, Freitag, 28. September 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SV Adler Niederfischbach
Heiko Schnabel klingt zunächst nicht wirklich überzeugt, als die Sportredaktion unserer Zeitung ihm mitteilt, dass die bevorstehende Partie der von ihm trainierten SG Gebhardshainer Land am Sonntag ab 15 Uhr in Gebhardshain gegen den SV Niederfischbach das „Spiel der Woche“ in der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Sieg ist. Seit dem vergangenen Wochenende steht die vor der Saison neu zusammengestellte Spielgemeinschaft nämlich auf dem letzten Tabellenplatz – und das gefällt dem Trainer verständlicherweise gar nicht. Als er allerdings vom ungeschriebenen Gesetz der Serie erfährt, dass Mannschaften, für die es zuvor nicht nach Wunsch lief, im „Spiel der Woche“ nicht selten den Hebel umlegen, schöpft er auch im Hoffen auf den Fortbestand dieses guten Omens zusätzlichen Mut für die auf dem Papier klare Sache für die „Adler“.
Aber nicht nur deshalb fällt Schnabels Einschätzung über den derzeitigen Stand – trotz der Übernahme der Roten Laterne – bei weitem nicht so negativ aus, wie es der Blick auf die Tabelle vermuten lässt. Natürlich sind drei Punkte aus sieben Partien (die wenigsten der Liga) und 24 Gegentore (die meisten der Liga) nicht der Ertrag, den sich der Zusammenschluss aus Steineroth, Dauersberg, Molzhain, Fensdorf, Gebhardshain und Steinebach gewünscht hätte. Andererseits macht die Art und Weise, wie sich die Mannschaft in den meisten Partien präsentiert, Trainer Schnabel Mut, dass sein Team bald den Bann brechen kann. „Es ist momentan wie verhext. Die Jungs kämpfen und geben alles“, sagt er, „aber sie belohnen sich nicht.“ Das sehen auch fast Woche für Woche Schnabels Kollegen auf der Gegenseite, die anerkennende Worte für die Leistung der Mammut-SG finden, wofür sie sich jedoch nichts kaufen kann. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Wenn das da ist, wird es auch besser für uns laufen.“ Davon ist Schnabel fest überzeugt.
Dass die neuformierte Mannschaft nach dem Auftaktsieg über die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau das Feld in der Liga sechsmal in Folge als Verlierer verließ, ist das Ergebnis einer vielschichtigen Gemengelage: Mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren hält sich die Erfahrung des kickenden Personals noch in Grenzen, lediglich vier Akteure kennen das Kreisoberhaus bereits aus der Vergangenheit. Der Rest braucht noch etwas Zeit, um sich an die A-Klasse zu gewöhnen, und für viele ist eine Durststrecke wie die momentane völliges Neuland. „In den zurückliegenden Jahren haben unsere Leute weder in Steinerother noch in Fensdorfer Reihen einmal mehrere Spiele am Stück verloren. Das ist eine ungewohnte Situation“, gibt der Trainer zu bedenken. Im Training seien alle jedenfalls in jeder Einheit hochmotiviert, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass bald der Bock umgestoßen werden kann.
Ob das am Sonntag gegen Niederfischbach gelingt? „Wir werden alles geben“, verspricht Schnabel, der auf eine Überraschung gegen den Tabellendritten hofft. Allerdings haben die von Marco John trainierten Niederfischbacher vor Wochenfrist gegen die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau – also just den Klub, gegen den die Steinerother ihren bislang einzigen Dreier einfuhren – ihre erste Pleite kassiert (0:1). „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert, aber ich möchte es nicht schlimmer bewerten als es ist. Alpenrod hat einfach den Tick mehr investiert und somit verdient gewonnen. Wir möchten das gerne wieder gutmachen, auch wenn es auf den für uns ungeliebten Rasen geht. Der Mannschaft ist klar, dass wir bei einer Niederlage bis Winter im Niemandsland der Liga verschwinden. Wir werden alles daransetzen, dies zu verhindern“, sieht John die drohenden Konsequenzen nach der Niederlage gegen Alpenrod. Zuhause waren die offensiv so gefährlichen „Adler“ in einem Punktspiel zuletzt am 17. September des vergangenen Jahres beim 0:1 gegen die SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach ohne eigenen Treffer geblieben. „Wir erwarten einen starken Gegner“, ist sich Heiko Schnabel bewusst. Aber vielleicht belohnt sich seine Mannschaft ja endlich einmal für den geleisteten Aufwand. Und die Sache mit dem guten Omen des „RZ-Spiels der Woche“ gefällt ihm auch. „Wenn wir gewinnen, dann machen wir das nächste Woche wieder“, schlägt er vor.

Rhein-Zeitung, Montag, 24. September 2018
SG Gebhardshainer Land - SSV Weyerbusch 1:3 (0:1)
Das Kellerduell verlor die neu formierte SG und ist damit ans Tabellenende abgerutscht. „Es ist wie verhext. Wir laufen fünfmal allein auf den Keeper zu, kriegen das Ding aber einfach nicht rein und fangen dann selbst drei Gurkentore. Aber wir können auch nicht jede Woche sagen, dass wir Pech hatten. Es liegt vieles im argen“, war SG-Trainer Heiko Schnabel der Frust nach der erneuten Niederlage deutlich anzumerken. „Unter dem Strich waren wir die bessere Mannschaft“, resümierte sein Gegenüber Stefan Hertling. Die Tore: 0:1 Benedict Eckenbach (35.), 0:2 Pascal Dielmann (50.), 1:2 Florian Gerhardus (65., Foulelfmeter), 1:3 Kai Gippert (78.)

Rhein-Zeitung, Samstag, 22. September 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SSV Weyerbusch
Es ist bislang nicht die Saison beider Teams, die in ihren bisherigen sechs Partien jeweils nur einen Sieg verbuchten und den Rest verloren. Ergo stehen beide im Tabellenkeller, nur Schlusslicht Neitersen II ist noch schlechter gestartet. „Jetzt oder nie“, so dürfte daher beiderseits die Parole lauten vor dem Kräftemessen. Diese Einschätzung bestätigt SSV-Trainer Stefan Hertling, der seine Team in einer guten Verfassung sieht: „Ich denke, nein, ich weiß, dass wir drei Punkte mitnehmen werden.

Rhein-Zeitung, Montag, 17. September 2018
SG Alsdorf/Kirchen - SG Gebhardshainer Land 2:0 (1:0)
Ein aufgrund der zweiten Halbzeit verdienter Sieg der Gastgeber. Gleich zu Beginn vergaben die Gäste eine gute Torchance, doch auch die Hausherren netzten zunächst nicht ein. Den Führungstreffer erzielte der erst 17-jährige Louis Schuth in der 25. Minute. Danach verpassten es die Gäste erneut, eine gute Chance zum Ausgleich zu nutzen. Im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber präsenter und ließen nicht mehr viel zu. Trotz guter Chancen traf aber nur noch Konstantin Gegelmann in der 64. Minute ins Schwarze. Zehn Minuten vor Ende der Partie musste Gästeakteur Pascal Lüneberg noch mit Gelb-Rot (wiederholtes Foulspiel) vorzeitig den Platz verlassen.

Rhein-Zeitung, Freitag, 14. September 2018
Vorbericht SG Alsdorf/Kirchen - SG Gebhardshainer Land
Alsdorfs Trainer Enis Caglayan erwartet am Sonntagnachmittag eine Antwort auf die enttäuschende Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit gegen Weyerbusch: „Diesen Rückschlag gilt es nun wegzustecken und im Derby wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. Es bedarf nicht nur einer kleinen Leistungssteigerung.“ Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die unter Zugzwang stehen: Alsdorf will den Kontakt zur Spitzengruppe wahren, Steineroth ein Polster zu den Abstiegsplätzen aufbauen. Die Gäste haben nach dem Auftakterfolg über Alpenrod nichts Zählbares mehr erreicht – es ist unverkennbar, dass die Mannschaft noch in der Findungsphase steckt. „Steineroth besitzt ganz sicher genug Qualität, um sich in der A-Klasse zu etablieren“, ist sich Caglayan sicher

Rhein-Zeitung, Montag, 10. September 2018
SG Gebhardshainer Land - SC Union Berod-Wahlrod 2:4 (1:3)
„Im Moment ist es schwierig. Wir laufen heute viermal in einen Konter und werden jedes Mal bestraft“, haderte SG-Trainer Heiko Schnabel nach der vierten Niederlage in Folge. Hochzufrieden war sein Gegenüber Thomas Schäfer. „Trotz 120 Minuten im Pokal am Donnerstag hat die Mannschaft Gas gegeben und wir haben verdient gewonnen.“ Die Tore: 1:0 René Nagel (23.), 1:1 Michael Becher (30.), 1:2 Philipp Wisser (33.), 1:3 Henrik Udert (36.), 1:4 Thomas Schäfer (81.), 2:4 Yannick Brenner (88.).

Rhein-Zeitung, Samstag, 08. September 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SC Union Berod-Wahlrod
Es ist in diesen Wochen nicht vergnügungssteuerpflichtig, bei der SG Gebhardshainer Land das Tor zu hüten. Eric Mundo musste gegen Daaden, Rennerod und Herdorf den Ball 13 Mal aus den Maschen holen, auch Maurice Gläser war im Kreispokal-Achtelfinale gegen die SG Niederroßbach/Emmerichenhain II am Mittwoch (2:5) nicht zu beneiden. Die Defensivarbeit der neuen Spielgemeinschaft muss sich verbessern, um das Punktekonto aufzustocken. Die Gäste überzeugten ihren Trainer Thomas Schäfer auch beim Sieg gegen Weyerbusch (2:1) nicht, aber das war aufgrund des ersten Punktspielerfolgs der Runde schnell vergessen.

Rhein-Zeitung, Montag, 03. September 2018
SG Herdorf - SG Gebhardshainer Land 5:0 (1:0)
Die Anfangsphase gehörte den Herdorfern, nach rund 20 Minuten wurden die Gäste stärker und nutzten eine gute Möglichkeit zur Führung nicht. Das bestrafte Tim Solbach kurz vor der Pause, indem er per Foulelfmeter zum 1:0 (40.) traf. Auch im zweiten Durchgang hatten die Gäste gute Ausgleichsmöglichkeiten, dann trafen die Hausherren in Person von Michael Daub (57.) und Sinan Öztürk (58., 71.) innerhalb einer Viertelstunde aber gleich dreifach und entschieden damit die Partie. Der gerade eingewechselte Moritz Burbach sorgte für den Endstand (82.).

Rhein-Zeitung, Freitag, 31. August 2018
Vorbericht SG Herdorf - SG Gebhardshainer Land
Die Gäste haben mit ihrer neu formierten Mannschaft bewiesen, dass sie Tore schießen können. Vor allem die drei Treffer gegen Rennerod machen Trainer Heiko Schnabel, der trotz der 3:5-Niederlage zufrieden war mit der Leistung seiner Mannschaft, deutlich, dass sich seine Elf nicht verstecken muss. Nicht nur die Leistung, sondern möglichst auch das Ergebnis soll am Freitagabend zum Auftakt des dritten A-Klasse-Spieltags in Herdorf stimmen. Die Gastgeber holten gegen den SSV Weyerbusch die Saisonpunkte Nummer vier bis sechs und wollen sich nun mit dem ersten Heimsieg der Runde in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

Rhein-Zeitung, Montag, 27. August 2018
SG Gebhardshainer Land - SG Rennerod/Irmtraut/Seck 3:5 (1:3)
In einem offenen Schlagabtausch erspielten sich beide Teams zahlreiche Torchancen, und letztendlich setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch. Die Hausherren hatten etliche hundertprozentige Chancen und hätten das Ergebnis höher gestalten können. Gebhardshains Trainer Heiko Schnabel meinte anschließend: „Es ist eine bittere Niederlage für uns. Wir haben ein gutes Spiel gemacht gegen einen guten Gegner.“ Tore: 1:0 Michael Becher (14.), 1:1 Thomas Schäfer (16., Eigentor), 1:2 Maximilian Strauch (42.), 1:3 Tjark Benner (45.), 1:4 Pascal Heene (48.), 2:4 Robin Kastl (80.), 2:5 Daniel Brockmann (86.), 3:5 Lars Radermacher (90.+4).

Rhein-Zeitung, Samstag, 25. August 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SG Rennerod/Irmtraut/Seck
Auf dem Gebhardshainer Rasenplatz hat die neue Spielgemeinschaft wenig zu verlieren. Schon nach der zweiten Runde hat der Gast aus Rennerod nämlich bewiesen, dass die ihnen von Rest der Liga zugeordnete Favoritenrolle keine Vorschusslorbeeren, sondern anscheinend tatsächlich eine realistische Einschätzung war. Heiko Schnabels Mannschaft, die gegen Daaden trotz des 1:3 nicht enttäuschte, kann befreit aufspielen, wird aber das Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit legen müssen. Denn welche Qualität Rennerod im Angriff besitzt, hat Weyerbusch unlängst mit den acht Gegentoren schmerzlich erfahren müssen.

Rhein-Zeitung, Montag, 20. August 2018
SG Daaden/Biersdorf - SG Gebhardshainer Land 3:1 (0:0)
Im ersten Abschnitt gab es hüben wie drüben je eine Möglichkeit, die jedoch ausgelassen wurde. „Da haben wir taktisch diszipliniert gespielt. Die ersten zehn Minuten nach der Pause haben wir verschlafen, ansonsten haben wir das gut gemacht“, war Gästetrainer Heiko Schnabel trotz der Niederlage nicht gänzlich unzufrieden. Unmittelbar nach dem Wechsel gingen die Hausherren durch die Tore von Thomas Ross (48.) und Maximilian Ramb (51.) mit 2:0 in Führung. Daniel Meyer sorgte für die Entscheidung (75.). Maximilian Müller traf noch zum Endstand (85.), und in der Schlussminute sah Gästeakteur Pascal Lüneberg wegen wiederholten Foulspiels noch die Ampelkarte.

Rhein-Zeitung, Freitag, 17. August 2018
Vorbericht SG Daaden/Biersdorf - SG Gebhardshainer Land
Die Stabilität aus der Rückrunde in die neue Saison übertragen lautete das Credo von Daadens Maximilian Ramb. Das hat zumindest im ersten Spiel gegen Weyerbusch ganz gut geklappt, bei dem der Spielertrainer höchstpersönlich mit einem frühen und einem späten Treffer den ersten Sieg perfekt machte. Auch die neu formierte Mammut-SG aus Steineroth, Dauersberg, Molzhain, Gebhardshain, Steinebach und Fensdorf hat ihrem Konto bereits drei Punkte gutgeschrieben, musste dafür aber einiges tun beim 3:2 nach 0:2-Rückstand gegen Alpenrod inklusive Unterzahl in der letzten halben Stunde.

Rhein-Zeitung, Montag, 13. August 2018
SG Gebhardshainer Land - SG Alpenrod/Lochum/Unnau 3:2 (2:2)
Die Gäste waren zu Beginn der Partie klar überlegen, führten verdientermaßen und hätten auch mehr als zwei Treffer erzielen können. Die Gastgeber fanden erst nach 25 Minuten zu ihrem Spiel, kämpften sich zurück und kamen noch vor der Pause zum glücklichen Ausgleich. Nach dem frühen Führungstreffer direkt nach dem Seitenwechsel mussten die Einheimischen die letzte halbe Stunde in Unterzahl überstehen, da Michael Becher wegen Beleidigung in der 60. Minute die Rote Karte sah. Die knappe Führung konnten sie bis zum Schlusspfiff aber aufopferungsvoll verteidigen. Trainer Heiko Schnabel meinte anschließend: „Kämpferisch bin ich zufrieden, spielerisch noch nicht. Insgesamt war es ein guter Saisoneinstieg.“ Tore: 0:1 Robert Glanz (20.), 0:2 Michael Becher (24., Eigentor), 1:2 Michael Becher (31.), 2:2 Pascal Lüneberg (45.), 3:2 Max Müller (46.).

Rhein-Zeitung, Samstag, 11. August 2018
Vorbericht SG Gebhardshainer Land - SG Alpenrod/Lochum/Unnau
SG Gebhardshainer Land Steineroth-Dauersberg: Trainer Heiko Schnabel sah von seiner neu formierten Mannschaft bereits ansprechende Leistungen und Ergebnisse. Unter anderem stand die neue Spielgemeinschaft beim Verbandsgemeindepokalturnier im Endspiel. Höhepunkt der Vorbereitungsphase war der 4:1-Testspielsieg gegen Bezirksligist VfL Hamm. Auch der Erfolg im Kreispokal gegen die SG Honigsessen/Katzwinkel sorgte für zufriedene Mienen.